Feeds:
Artikel
Kommentare

… sind warme Handschuhe unverzichtbar …

diese halten doppelt warm, denn es steckt ein zweiter Handschuh im Handschuh:

ich habe mir jede Masche hart erkämpft und gefühlte 3 Jahre dafür gebraucht ;o)

Anleitung “Fiddlehead Mittens” bei Hello Yarn
gestrickt mit Nadelstärke 3 und Sockenwolle (mit Pilzen gefärbt)

Stilbruch?

eigentlich finde ich Häkeln doof …. ich weiß gar nicht, warum das so ist, für mich ist Häkeln einfach spießig … das hat mich nicht davon abgehalten, vor 20 Jahren für sämtliche Fenster unseres Hauses Gardinen zu häkeln, die heute noch in Gebrauch sind … und: ich besitze eine von mir gehäkelte Weihnachtsdecke in Form eines Sterns, die auch benutzt wird…aber: gehäkelte Kleidung geht bei mir gaaaaar nicht … nun ja,  ein bißchen widersprüchlich ist das Ganze schon, aber jeder hat halt so seine Macken …

Bei Ravelry stieß ich auf den Queen Anne’s Lace Scarf (hier als freie Anleitung), und von den 986 dort vorgestellten Projekten gefielen mir einige richtig gut … also habe ich meine Häkelnadel Nr.5 ausgegraben und versucht, mit dem Rest des für den Schulterwärmer gesponnenen Garns der englischen Häkelanleitung zu folgen … und hier ist das Ergebnis meiner Mischung aus “gehäkelter Spitze” und grob gesponnener Wolle …

Kontrastprogramm

nachdem der Schwerpunkt in den letzten Beiträgen auf Naturfasern und -farben lag, geht es dieses Mal um …. PLASTIK
Mein Haushalt wurde heute morgen wieder einmal sträflich vernachlässigt, weil eine Idee, die mir schon lange im Kopf herum ging, endlich soweit gereift war, dass ich sie umsetzen konnte …

Diese Tasche besteht aus Müllsäcken, die ich miteinander verschmolzen habe … nein, ich habe mir nicht mein Bügeleisen ruiniert … und: nein, ich bin auch nicht an giftigen Dämpfen erstickt …

An dieser Tasche ist nichts genäht, die Henkel sind mit Splinten und Unterlegscheiben befestigt:

der Boden ist von innen verstärkt, die Einlage durch Schrauben und Muttern mit der Tasche verbunden,

die auf der Unterseite herausschauen und als Füße zum Abstellen dienen:

Die Tasche ist so groß, dass ein Aktenordner bequem hinein passt.

Bereits im September begonnen, ist heute der zweite Streifen meiner Version der Lizard Ridge Decke fertig geworden. Inzwischen stricke ich verkürzte Reihen schon im Schlaf ;o) … allerdings etwas anders als üblich … an Stelle von “wrap and turn” – also dem Wickeln und anschließendem Wenden des Strickstücks – wickele ich und stricke dann “rückwärts”, also von links nach rechts … das erspart mir das ständige Wenden nach nur wenigen Maschen …

Der linke Streifen ist schon gewaschen und misst ca.  43 x 195 cm, der rechte Streifen wartet noch auf ein Entspannungsbad …
Noch habe ich mich nicht entschieden, ob das die endgültige Länge der Streifen sein wird und ob ich sie längs oder quer verwenden werde … das hängt zum großen Teil auch davon ab, wie lange mein Wollvorrat hält.

umentschieden

Aus dem Noro- Garn, das eigentlich für meinen strickgefilzten Entrelac Bag vorgesehen war,

wurde der Twisted Spiral Neckscarf  von Judy Warde aus dem Buch One Skein Wonders :

Eigentlich ist mir das Garn viel zu kratzig, um es am Hals zu tragen … aber die Faaaarben …

344 Maschen …

… habe ich aus dem Rand des zum Möbiusring zusammen genähten Schals aufgenommen, um die umlaufende Borte für das Schulter – Wickel – Dingens zu stricken.

Von der ursprünglichen Anleitung ist nicht viel mehr als das Prinzip übriggeblieben: statt glatt rechts habe ich das Mittelteil kraus rechts gestrickt und statt den Rand in zwei Hälften mit rechten und linken Reihen zu unterteilen, habe ich meinen im Perlmuster gestrickt, in das ich eine Reihe Löcher eingebaut habe.

Das Einzige, was ich direkt übernommen habe, ist der triangle bindoff, also das Abketten in Dreiecken, wobei ich auf das ständige Wenden des Strickstückes verzichtet und lieber “rückwärts” gestrickt habe.

Was die erwähnte Kratzigkeit der selbstgesponnenen Deichschafwolle angeht: Noro Kureyon ist nicht weicher …

na bitte … es geht doch

geradeeben bei Jenny Dean gelesen: good news
Ihr Buch “Wild Colour” wird neu aufgelegt und erscheint im September/ Oktober!

ein Hauch von Nichts

gerade einmal 18g wiegt dieser Schal aus ungebleichtem Leinengarn, das Biene auf dem Flohmarkt entdeckt und mir geschenkt hat. Das Garn war auf eine Kone gewickelt und ich glaube, es war nicht als Strickgarn gedacht … vielleicht zum Klöppeln oder zum Weben. Es ist hauchdünn und weil ich es mit Nadelstärke 2,5 verstrickt habe, besteht der Schal zum größten Teil aus Löchern. Er hat die Maße  18 cm x  280 cm und ist nach dem Muster “Air Deluxe” entstanden.

ich hatte ja schon einmal berichtet, dass ich die Reste meiner Färbeflotten aufhebe und bei passender Gelegenheit verbrauche … meist färbe ich gewaschene und gebeizte Rohwolle darin. Nun hatte sich im Laufe der Zeit ein stattlicher Vorrat angesammelt, der weiter verarbeitet werden musste:

Zu diesem Zweck habe ich die verschiedenen Farben in willkürlicher Reihenfolge und unterschiedlicher Länge versponnen … gerade wie es so kam und ohne auf Farbfamilien, Kontraste oder Harmonien zu achten. Beim Spinnen konnte ich wunderbar den langen Auszug üben und habe festgestellt: gut kardiert ist halb gesponnen …

dieses Garn habe ich dann mit sich selbst verzwirnt … und die ersten 230m sind fertig …

weil es sich um Deichschafwolle handelt, die nicht gerade für ihre Weichheit berühmt ist, ist damit ein Projekt geplant, das nicht in direkten Hautkontakt kommen wird … etwas in dieser Art schwebt mir vor … sobald die Wolle trocken ist, werden die ersten Maschen angeschlagen.

Sie ist wieder da ….

Nachdem mir meine Canon Powershot A95 fünf Jahre lang treue Dienste geleistet hatte, kamen Ende November letzten Jahres nur noch solche Bilder:

Ich habe ein wenig im Internet recherchiert und bin schließlich darauf gestoßen, dass es sich um einen Defekt des Bildsensors handeln könnte – ein bekannter Fehler, der von Canon kostenlos repariert wird. Nachdem ich einen Reparaturdienst gefunden hatte, der mit Canon kooperiert, habe ich die Kamera dort hin geschickt … und der Fehler bestätigte sich. Nach nunmehr 6 Wochen ohne Kamera habe ich sie jetzt endlich wieder – kostenlos repariert.

Nun zu dem Objekt, das ich eigentlich vorstellen wollte: ein paar Wochen vor Weihnachten stieß ich in verschiedenen Blogs auf die kleinen gestrickten und anschließend gefilzten Little Entrelac Bags aus Interweave Knits Holiday Gifts 2009. Nun wollte ich mir wegen einer Anleitung nicht das Magazin kaufen und habe mir deshalb die Bilder genau angesehen, mir alles über Entrelac-Technik angelesen, was ich finden konnte und dann einfach losgelegt. Im Original wurden die Säckchen aus Noro Kureyon gestrickt. Ich habe mir auch ein Knäuel gekauft, konnte es aber nicht übers Herz bringen, die Wolle zu verstricken, um sie dann zu filzen …. also habe ich handgesponnene und pflanzengefärbte Reste aus meinem Fundus verarbeitet.

vor dem Filzen

nach dem Filzen in der Waschmaschine

Ältere Artikel »