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Archive for the ‘~ DIES & DAS ~’ Category

… mache ich es mir drinnen bunt:

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Aus vielen aussortierten T-Shirts entstand eine Flokati- Duschmatte.

Dazu habe ich die T-Shirts in kurze Streifen geschnitten und diese mit Hilfe eines Knüpfhakens

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in ein extra dafür angefertigtes Grund“gerüst“ eingeknotet. Zunächst wollte ich diesen Gitterstoff, den man zum Teppichknüpfen verwendet, dafür benutzen

 

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aber in Anbetracht der Notwendigkeit, eine Duschmatte auch ‚mal in die Waschmaschine zu stecken, erschien mir das Material zu sperrig und ich hatte meine Zweifel, ob es einen Waschmaschinengang überstehen würde. Deshalb habe ich aus einem noch herum liegenden Baumwollgarn in Topflappenstärke einen eigenen Knüpfuntergrung gehäkelt:

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von der Rückseite sieht die fertig geknüpfte Matte so aus:

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und hier das gute Stück noch einmal von der Vorderseite:

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Ostermarkt

einiges ist schon gepackt, anderes noch in Arbeit … für den Ostermarkt im Charlottenhof am kommenden Sonntag.

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Ich freue mich auf viele Besucher.

 

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umgezogen …

… bin ich vor ein paar Tagen mit meinem kleinen Blogshop „die farben der natur“ und habe mein Angebot ein wenig erweitert. Neben pflanzengefärbter Wolle – von der Sockenwolle bis zum Lacegarn – gibt es jetzt auch Nadelkissen aus pflanzengefärbter Wolle und Seide, Häkelkragen, Lavendelkolben und Objekte aus Treibholz. Auch die Häkelsteine sind dort eingezogen.

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Über einen Besuch in meinem Shop würde ich mich freuen. Sollte etwas noch nicht richtig funktionieren, bitte ich um eine Nachricht.

 

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ich könnte ja ein Rätsel daraus machen,

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aber ich glaube, es ist zu offensichtlich, woraus meine neue Obstschale besteht

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13 alte Holzkleiderbügel haben bei diesem Projekt eine neue Verwendung gefunden. Alle sind gebraucht und aussortiert und in der Familie und der Nachbarschaft gesammelt, deshalb sind sie alle verschieden und haben unterschiedliche Längen. Ich habe sie geschliffen und geölt, Löcher gebohrt und mit Hilfe von 2 Gewindestangen zusammengesetzt.

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Anders als bei meiner Inspirationsquelle  habe ich noch Holzperlen von einem alten Türvorhang als Abstandshalter eingefügt.

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mein neues Färbebuch

Gestern kam das soeben erschienene, brandneue Färbebuch von Jenny Dean bei mir an.

Jenny Dean: A Heritage of Colour

Muss ich erwähnen, dass ich alles stehen und liegen gelassen und mich mit dem Buch in eine stille Ecke zurück gezogen habe??

Inspiriert von den Farben eisenzeitlicher Textilfragmente beschreibt die Autorin Färbepflanzen und  –methoden der Vergangenheit und zeigt auf, wie diese für den heutigen Gebrauch übernommen werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf umweltfreundlichen Färbemethoden. Das Buch erklärt im Detail das Experimentieren mit ca. 50 heimischen Pflanzen. Dabei werden verschiedene  Färbemethoden angewendet, um möglichst viele Farbtöne aus der Pflanze heraus zu holen ( z.B 28 verschiedene Farbtöne aus einem Dahlien- Farbbad ). Es gibt Kapitel zum Färben mit Pilzen und Flechten, zum Kontaktfärben auf Stoff, zum Färben mehrfarbiger Stränge oder zum Färben mit gefrorenen Blüten. Darüber hinaus findet man ausführliche Beschreibungen zum Färben mit frischem Waid ebenso wie zu den unterschiedlichen Küpen mit Waid- oder Indigopulver. Es werden verschiedene – auch pflanzliche – Beizen vorgestellt, die Bedeutung von Farbentwicklern erklärt und die Herstellung von Eisen- oder Kupferwasser beschrieben.

Ein Buch also, das auch dem fortgeschrittenen Pflanzerfärber viele Anregungen gibt und das ich uneingeschränkt empfehlen kann

Ich geh‘ dann ‚mal weiter lesen ….

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vor einiger Zeit hatte ich mir auf einem Markt in Berlin günstig einen großkarierten Wollboucléstoff gekauft. Es war keine hochwertige Qualität und sollte nichts Großartiges werden – einfach nur eine bequeme Tunika für Zuhause. So weit – so gut. Leider hatte ich mir in den Kopf gesetzt, den Stoff diagonal zuzuschneiden und wohl übersehen, dass die großen Karos nicht exakt quadratisch waren und somit die Linien nicht an den Nähten aufeinander treffen konnten. Sehr ärgerlich, auch wenn sich der finanzielle Verlust in Grenzen hielt. Vor lauter Frust habe ich dann erst einmal alles in einem Karton versteckt (man weiß ja nie, ob man nicht vielleicht doch … eventuell … oder so … ). Bis ich neulich dann eine Idee hatte, wie ich dem Desaster doch noch etwas Positives abgewinnen könnte. Dazu habe ich die Stoffteile in lange Streifen zerschnitten, die ich mit einer 12er Häkelnadel zu einem Pouf verarbeitet habe. Jaaaaa … es dauert immer ein paar Jahre, bis aktuelle Wohntrends ihren Weg auch nach Nordfriesland finden …

Jetzt habe ich ein bequemes Fußkissen – und bin ganz nebenbei für die Füllung auch noch ein paar verschlissene Frotteehandtücher losgeworden.

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hier meine Kurzanleitung für einen Häkelpouf:

6 Lm zum Ring schließen oder: 6 fM in einen „Magic Loop“ häkeln

allgemein: fortlaufend häkeln, dabei den Anfang einer jeden Reihe markieren; immer nur in den vorderen Teil der M häkeln

1.Rd: je 2 fM in jede fM der Vorreihe (= 12M)

2.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächste fM*  von * bis* wdh. (=18M)

3.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 2 fM*  von * bis* wdh. (= 24M)

4.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 3 fM*  von * bis* wdh. (= 30M)

nach diesem Schema weiterarbeiten (in jeder Rd. gleichmäßig 6 M zun.)

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10.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächsten 9 fM*,  von * bis* wdh. (= 66M)

dann einige Reihen ohne Zunahmen häklen (je 1fM in jede fM der Vorreihe)

nun folgen die Abnahmen in umgekehrter Reihenfolge:

1. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 10 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 60M)

2. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 9 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 54M)

weiter pro Runde 6M gleichmäßig abn.

bevor das Loch ganz geschlossen ist, die Füllung einbringen

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Golden Globe

2011 gewann der Designer Ed Chew die Bright Ideas Lighting Design Competition mit seiner TetraBox Lamp – einem Projekt, das mich sofort faszinierte und mich nicht mehr los ließ, als ich im Internet darauf stieß. Ich habe alle möglichen Informationen über den Bau dieser Kugel zusammen getragen und fand schließlich bei youtube zwei hilfreiche Videos. Zunächst versuchte ich es mit dem Originalmaterial, den Getränkepackungen. Das Material war mir jedoch zu störrisch und so habe ich es schließlich durch Kaffee- Vakuumtüten ersetzt (wie schön, wenn man auf eine umfangreiche Sammlung von Recyclingmaterial zurück greifen kann, nicht wahr?) Da das Material dünner war als im Original, musste ich die Maße der Einzelteile anpassen … und dann begann die Geduldsarbeit:

Die Tüten wurden in Streifen geschnitten, zu Dreiecken zusammen gefaltet, die zu Sechsergruppen verbunden und diese wieder zu Fünfermodulen zusammen gefügt wurden:

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dabei leisteten mir Büroklammern wertvolle Hilfe, denn bei diesem Projekt ist nichts geklebt oder getackert. Nach dem Prinzip des Schluss- Steines in der Baukunst ist die ganze Konstruktion selbsttragend.

Schliesslich hat man zwei Halbkugeln, die dann wiederum mit Verbindungsstreifen zur Kugel zusammen gesetzt werden.

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Ed Chew hat die Lampe als Hängelampe designt … das würde hier im Haus nicht so recht passen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich daraus ein am Boden oder auf einem Sideboard liegendes Lichtobjekt mache, oder ob mir noch ein passendes Gestell dazu einfällt.

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Ich habe nicht mitgezählt, aber über den Daumen gepeilt stecken ungefähr 50 Kaffeetüten in meinem „Golden Globe“.

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