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Archive for the ‘re-/ upcycling’ Category

… mache ich es mir drinnen bunt:

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Aus vielen aussortierten T-Shirts entstand eine Flokati- Duschmatte.

Dazu habe ich die T-Shirts in kurze Streifen geschnitten und diese mit Hilfe eines Knüpfhakens

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in ein extra dafür angefertigtes Grund“gerüst“ eingeknotet. Zunächst wollte ich diesen Gitterstoff, den man zum Teppichknüpfen verwendet, dafür benutzen

 

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aber in Anbetracht der Notwendigkeit, eine Duschmatte auch ‚mal in die Waschmaschine zu stecken, erschien mir das Material zu sperrig und ich hatte meine Zweifel, ob es einen Waschmaschinengang überstehen würde. Deshalb habe ich aus einem noch herum liegenden Baumwollgarn in Topflappenstärke einen eigenen Knüpfuntergrung gehäkelt:

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von der Rückseite sieht die fertig geknüpfte Matte so aus:

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und hier das gute Stück noch einmal von der Vorderseite:

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ich könnte ja ein Rätsel daraus machen,

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aber ich glaube, es ist zu offensichtlich, woraus meine neue Obstschale besteht

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13 alte Holzkleiderbügel haben bei diesem Projekt eine neue Verwendung gefunden. Alle sind gebraucht und aussortiert und in der Familie und der Nachbarschaft gesammelt, deshalb sind sie alle verschieden und haben unterschiedliche Längen. Ich habe sie geschliffen und geölt, Löcher gebohrt und mit Hilfe von 2 Gewindestangen zusammengesetzt.

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Anders als bei meiner Inspirationsquelle  habe ich noch Holzperlen von einem alten Türvorhang als Abstandshalter eingefügt.

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vor einiger Zeit hatte ich mir auf einem Markt in Berlin günstig einen großkarierten Wollboucléstoff gekauft. Es war keine hochwertige Qualität und sollte nichts Großartiges werden – einfach nur eine bequeme Tunika für Zuhause. So weit – so gut. Leider hatte ich mir in den Kopf gesetzt, den Stoff diagonal zuzuschneiden und wohl übersehen, dass die großen Karos nicht exakt quadratisch waren und somit die Linien nicht an den Nähten aufeinander treffen konnten. Sehr ärgerlich, auch wenn sich der finanzielle Verlust in Grenzen hielt. Vor lauter Frust habe ich dann erst einmal alles in einem Karton versteckt (man weiß ja nie, ob man nicht vielleicht doch … eventuell … oder so … ). Bis ich neulich dann eine Idee hatte, wie ich dem Desaster doch noch etwas Positives abgewinnen könnte. Dazu habe ich die Stoffteile in lange Streifen zerschnitten, die ich mit einer 12er Häkelnadel zu einem Pouf verarbeitet habe. Jaaaaa … es dauert immer ein paar Jahre, bis aktuelle Wohntrends ihren Weg auch nach Nordfriesland finden …

Jetzt habe ich ein bequemes Fußkissen – und bin ganz nebenbei für die Füllung auch noch ein paar verschlissene Frotteehandtücher losgeworden.

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hier meine Kurzanleitung für einen Häkelpouf:

6 Lm zum Ring schließen oder: 6 fM in einen „Magic Loop“ häkeln

allgemein: fortlaufend häkeln, dabei den Anfang einer jeden Reihe markieren; immer nur in den vorderen Teil der M häkeln

1.Rd: je 2 fM in jede fM der Vorreihe (= 12M)

2.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächste fM*  von * bis* wdh. (=18M)

3.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 2 fM*  von * bis* wdh. (= 24M)

4.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 3 fM*  von * bis* wdh. (= 30M)

nach diesem Schema weiterarbeiten (in jeder Rd. gleichmäßig 6 M zun.)

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10.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächsten 9 fM*,  von * bis* wdh. (= 66M)

dann einige Reihen ohne Zunahmen häklen (je 1fM in jede fM der Vorreihe)

nun folgen die Abnahmen in umgekehrter Reihenfolge:

1. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 10 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 60M)

2. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 9 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 54M)

weiter pro Runde 6M gleichmäßig abn.

bevor das Loch ganz geschlossen ist, die Füllung einbringen

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Golden Globe

2011 gewann der Designer Ed Chew die Bright Ideas Lighting Design Competition mit seiner TetraBox Lamp – einem Projekt, das mich sofort faszinierte und mich nicht mehr los ließ, als ich im Internet darauf stieß. Ich habe alle möglichen Informationen über den Bau dieser Kugel zusammen getragen und fand schließlich bei youtube zwei hilfreiche Videos. Zunächst versuchte ich es mit dem Originalmaterial, den Getränkepackungen. Das Material war mir jedoch zu störrisch und so habe ich es schließlich durch Kaffee- Vakuumtüten ersetzt (wie schön, wenn man auf eine umfangreiche Sammlung von Recyclingmaterial zurück greifen kann, nicht wahr?) Da das Material dünner war als im Original, musste ich die Maße der Einzelteile anpassen … und dann begann die Geduldsarbeit:

Die Tüten wurden in Streifen geschnitten, zu Dreiecken zusammen gefaltet, die zu Sechsergruppen verbunden und diese wieder zu Fünfermodulen zusammen gefügt wurden:

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dabei leisteten mir Büroklammern wertvolle Hilfe, denn bei diesem Projekt ist nichts geklebt oder getackert. Nach dem Prinzip des Schluss- Steines in der Baukunst ist die ganze Konstruktion selbsttragend.

Schliesslich hat man zwei Halbkugeln, die dann wiederum mit Verbindungsstreifen zur Kugel zusammen gesetzt werden.

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Ed Chew hat die Lampe als Hängelampe designt … das würde hier im Haus nicht so recht passen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich daraus ein am Boden oder auf einem Sideboard liegendes Lichtobjekt mache, oder ob mir noch ein passendes Gestell dazu einfällt.

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Ich habe nicht mitgezählt, aber über den Daumen gepeilt stecken ungefähr 50 Kaffeetüten in meinem „Golden Globe“.

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ein neues Jahr

Ich hoffe, ihr habt schöne Feiertage hinter euch und seid gut in das neue Jahr gekommen.

Geht es euch auch so: ich jedenfalls bin immer ganz froh, wenn alle Feierlichkeiten überstanden, Kühlschrank und Speisekammer wieder überschaubar sind, der Weihnachtsbaum nach draußen gebracht und die Deko verstaut ist … wenn eben alles wieder seinen gewohnten Gang geht und der Kreativitätsstau, der sich aufgebaut hat, wieder abgearbeitet werden kann.

Mein neues Projekt ist wieder eine Fleißarbeit, von der ich heute erst einmal einen kleinen Ausschnitt zeige, weil es noch lange nicht fertig ist:

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Es ist ein Recyclingprojekt und besteht wieder aus hunderten von einzelnen Teilen. Das Material, das ich dafür verwende, habe ich schon vor längerer Zeit gesammelt – ohne ein bestimmtes Projekt vor Augen zu haben. Vielleicht hat dieses „Etwas“ ja schon einmal jemand von euch gesehen – denn das Design, das ich übernommen und in einem anderen Material umgesetzt habe, ist preisgekrönt.

An dieser Stelle möchte ich mich einmal für all die netten Kommentare des vergangenen Jahres bei euch bedanken und hoffe, dass ihr mir weiterhin als LeserInnen meines Blogs erhalten bleibt. Uns allen wünsche ich ein kreatives Jahr 2014.

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es begann mit einem Sperrmüllfund:

… ein Lampenschirm, der weitaus bessere Tage gesehen hatte und umgehend „entkleidet“ werden musste:

hinzu kam eine riesengroße Menge von mir gesammelter Obsttüten aus den täglichen Einkäufen (ja, ich habe jahrelang gesammelt, ohne zu wissen, was ich damit machen wollte – jetzt war der Moment gekommen … )

diese Tüten habe ich zurecht geschnitten, fein säuberlich in mehreren Lagen gefaltet und diese dann mit Hilfe meines Bügeleisens zu einem stabilen Material miteinander verschmolzen. Wie das geht wird z.B. in diesem Video gezeigt.

Mein Spaghettimaß als Schablone benutzend habe ich Kreise aufgezeichnet, die ich anschließend mit der Nagelschere ausgeschnitten habe. Ja, ich weiß, ich muss verrückt sein: es waren tatsächlich 2300 Stück, die ich dann mit Hilfe meiner Nähmaschine zu Streifen in drei unterschiedlichen Längen aneinander genäht habe.

Mit Büroklammern wurden die Streifen in drei Stufen am Lampengestell befestigt. Das Ganze hängt jetzt an Metallketten von der Decke in der Altbauwohnung meiner Tochter

und wirft magische Schatten an die Wand:

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JSB- Bolero

es war einmal ein altes Jersey- Spann- Bettlaken, das seine beste Zeit bereits hinter sich hatte und auf das eigentlich nur noch die Altkleidersammlung wartete … aber wie heißt es doch so schön: jeder verdient eine zweite Chance … also griff ich zur Schere, schnitt das Laken nach dem Zick- Zack- Verfahren in schmale Streifen und wickelte daraus ein Riesenknäuel …
… aus dem Laken waren ca. 300g Jersey- Bändchengarn geworden und nun galt es, ein geeignetes Strickprojekt dafür zu finden … nach ausgedehnter Suche im Internet stieß ich bei Ravelry auf den Cloud Bolero von Ysolda Teague (mittlerweile wurde die kostenlose Anleitung überarbeitet und durch die Kaufanleitung „Liesl“ ersetzt). Mit 8er Nadeln wurde in relativ kurzer Zeit aus dem ehemaligen Bettlaken ein tragbarer Grobstrick- Bolero.
Die Anleitung für den Bolero ist zwar nur in Textform geschrieben, aber genial gemacht: von Abschnitt zu Abschnitt wird man aufgefordert, das entstehende Strickstück anzuprobieren ( das ist möglich, weil von oben nach unten gestrickt wird) und je nachdem, ob es schon groß genug ist oder noch nicht, wird man zu einer passenden Stelle in der Anleitung weitergeführt … der Bolero wird dadurch sozusagen nach Maß gestrickt.

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