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Archive for the ‘häkeln’ Category

… mache ich es mir drinnen bunt:

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Aus vielen aussortierten T-Shirts entstand eine Flokati- Duschmatte.

Dazu habe ich die T-Shirts in kurze Streifen geschnitten und diese mit Hilfe eines Knüpfhakens

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in ein extra dafür angefertigtes Grund“gerüst“ eingeknotet. Zunächst wollte ich diesen Gitterstoff, den man zum Teppichknüpfen verwendet, dafür benutzen

 

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aber in Anbetracht der Notwendigkeit, eine Duschmatte auch ‚mal in die Waschmaschine zu stecken, erschien mir das Material zu sperrig und ich hatte meine Zweifel, ob es einen Waschmaschinengang überstehen würde. Deshalb habe ich aus einem noch herum liegenden Baumwollgarn in Topflappenstärke einen eigenen Knüpfuntergrung gehäkelt:

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von der Rückseite sieht die fertig geknüpfte Matte so aus:

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und hier das gute Stück noch einmal von der Vorderseite:

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vor einiger Zeit hatte ich mir auf einem Markt in Berlin günstig einen großkarierten Wollboucléstoff gekauft. Es war keine hochwertige Qualität und sollte nichts Großartiges werden – einfach nur eine bequeme Tunika für Zuhause. So weit – so gut. Leider hatte ich mir in den Kopf gesetzt, den Stoff diagonal zuzuschneiden und wohl übersehen, dass die großen Karos nicht exakt quadratisch waren und somit die Linien nicht an den Nähten aufeinander treffen konnten. Sehr ärgerlich, auch wenn sich der finanzielle Verlust in Grenzen hielt. Vor lauter Frust habe ich dann erst einmal alles in einem Karton versteckt (man weiß ja nie, ob man nicht vielleicht doch … eventuell … oder so … ). Bis ich neulich dann eine Idee hatte, wie ich dem Desaster doch noch etwas Positives abgewinnen könnte. Dazu habe ich die Stoffteile in lange Streifen zerschnitten, die ich mit einer 12er Häkelnadel zu einem Pouf verarbeitet habe. Jaaaaa … es dauert immer ein paar Jahre, bis aktuelle Wohntrends ihren Weg auch nach Nordfriesland finden …

Jetzt habe ich ein bequemes Fußkissen – und bin ganz nebenbei für die Füllung auch noch ein paar verschlissene Frotteehandtücher losgeworden.

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hier meine Kurzanleitung für einen Häkelpouf:

6 Lm zum Ring schließen oder: 6 fM in einen „Magic Loop“ häkeln

allgemein: fortlaufend häkeln, dabei den Anfang einer jeden Reihe markieren; immer nur in den vorderen Teil der M häkeln

1.Rd: je 2 fM in jede fM der Vorreihe (= 12M)

2.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächste fM*  von * bis* wdh. (=18M)

3.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 2 fM*  von * bis* wdh. (= 24M)

4.Rd: *2fM in die erste fM- je 1fm in die nächsten 3 fM*  von * bis* wdh. (= 30M)

nach diesem Schema weiterarbeiten (in jeder Rd. gleichmäßig 6 M zun.)

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10.Rd: *2fM in die erste fM- 1fm in die nächsten 9 fM*,  von * bis* wdh. (= 66M)

dann einige Reihen ohne Zunahmen häklen (je 1fM in jede fM der Vorreihe)

nun folgen die Abnahmen in umgekehrter Reihenfolge:

1. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 10 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 60M)

2. AbnahmeRd: *  je 1fM in die ersten 9 fM, 1 M überspringen, 1fM*, von * bis* wdh. (= 54M)

weiter pro Runde 6M gleichmäßig abn.

bevor das Loch ganz geschlossen ist, die Füllung einbringen

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kunterbunt

via Pinterest bin ich über den gehäkelten Rainbow Bliss Scarf  von Julia Crossland gestolpert und war sofort begeistert.

Ein Projekt, bei dem ich einige meiner solargefärbten Ministränge benutzen konnte …

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… ebenso wie ein paar Reste der gleichen Merinoqualität, die von anderen Projekten übrig geblieben waren.

Meine Farbzusammenstellung sieht so aus:

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14 verschiedene Farben – jeweils 4 Reihen in einer Farbe in zufälliger Folge gehäkelt

IMG_1392_rs IMG_1400_rs IMG_1401_rsDer Schal ist (vor dem Waschen) 2,5m lang und knapp 30cm breit und wartet jetzt auf seinen Einsatz (meinetwegen kann es allerdings ruhig noch ein wenig dauern, bis er zum Einsatz kommt … )

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vor einigen Monaten hatte ich mein Häkeldeckenprojekt vorgestellt … jetzt ist es fertig. Etwa ein Jahr habe ich daran gearbeitet: Wolle versponnen und verzwirnt, mit Pflanzen gefärbt, zu Sechsecken verhäkelt, miteinander verbunden und gefühlte 86000 Fäden vernäht (das letztere wünscht man seinem ärgsten Feind nicht …)

Nun das Problem: wie fotografiert man eine 2,10 x 1,80m große Decke in einer Zeit, in der es draußen kalt und matschig ist? Es bleibt nur, drinnen zu fotografieren, und da finde ich es ziemlich schwierig, von einem solchen Objekt einigermaßen spannende Fotos hinzubekommen. Deshalb an dieser Stelle nur ein Gesamtbild. Ich musste auf eine Treppe steigen, um die Decke komplett aufs Bild zu bekommen:

Sie ist noch nicht gewaschen.- möglicherweise wird sie dabei noch größer. Aber auch das werde ich – ebenso wie das Fotografieren – auf den Sommer verschieben.

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… dann doch wenigstens ein strahlend blaues Tuch – gehäkelt aus Merino- Lacegarn, das ich mit Indigo gefärbt habe (weitere Farben sind hier erhältlich: die farben der natur – dort finden sich auch weitere Einzelheiten zum Garn)

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Maße: längste Seite: 155cm, Höhe: 65cm
Nadelstärke. 3,5
Verbrauch: 90g
Muster (kostenpflichtig): Forest Reflections Shawl
ich habe dem Muster noch einen Rüschenrand hinzugefügt, weil mir das Tuch ohne einen Abschluss nicht gefiel:
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eigentlich habe ich immer – sozusagen „im Hintergrund“ – ein Projekt in Arbeit, das schon ‚mal bis zu einem Jahr zu seiner Fertigstellung braucht. Zur Zeit handelt sich um eine Tagesdecke für ein Gästebett der Größe 1,40x2m.

Die Decke wird aus Sechsecken gehäkelt, die aneinander gefügt werden. Die Wolle dafür spinne ich selbst und färbe sie mit Pflanzen … und zwar immer in Schüben: immer, wenn ich wieder eine Spule voll gesponnen und verzwirnt habe, häkele ich die nächsten Sechsecke, die dann fortlaufend miteinander verbunden werden.

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, möglichst viele verschieden Farben in dieser Decke unterzubringen. Es liegt kein bestimmtes Farbschema zugrunde; welche Farbe als nächstes zum Einsatz kommt, entscheide ich während der Arbeit.

Mein Entwurf für die Decke sieht folgendermaßen aus:

die im Entwurf verwendeten Farben spielen keine Rolle, sondern nur die Verteilung der Sechsecke. Das Ganze diente mir dazu, zu berechnen, wie viele Einzelteile ich benötigen würde.

Der augenblickliche Stand der Dinge: von 518 nötigen Hexagons habe ich bisher ca. 220 geschafft … es liegt also noch einiges vor mir …

Das Schlimmste kommt dann allerdings zum Schluss: das Vernähen der Fäden … pro Sechseck 4 Stück, bei den dunkelbraunen sind es nur 2.

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ich muss immer wieder feststellen: die Organisation des Projektes „The Föhr Reef“ war und ist hervorragend. Heute bekam ich per e-mail die Mitteilung, dass ein Video und eine Fotodokumentation online zu sehen sind. Das Video ist hier zu finden:

The Föhr Reef

die Dokumentation besteht aus mehreren pdf-Dateinen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3

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