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Archive for the ‘holz’ Category

ich könnte ja ein Rätsel daraus machen,

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aber ich glaube, es ist zu offensichtlich, woraus meine neue Obstschale besteht

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13 alte Holzkleiderbügel haben bei diesem Projekt eine neue Verwendung gefunden. Alle sind gebraucht und aussortiert und in der Familie und der Nachbarschaft gesammelt, deshalb sind sie alle verschieden und haben unterschiedliche Längen. Ich habe sie geschliffen und geölt, Löcher gebohrt und mit Hilfe von 2 Gewindestangen zusammengesetzt.

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Anders als bei meiner Inspirationsquelle  habe ich noch Holzperlen von einem alten Türvorhang als Abstandshalter eingefügt.

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bei meinen täglichen Streifzügen im Internet bin ich auf einen Geburtstagskalender gestossen, der sich, wenn die Familie wächst oder neue Freunde gewonnen werden, problemlos erweitern lässt. Unter dem Suchwort „Geburtstagskalender“ oder „Birthday Board“ erhält man unzählige Ergebnisse und Varianten. Meine sieht folgendermaßen aus:

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ein Stück Treibholz, eine Schachtel Ringschrauben aus dem Baumarkt, ein Stück altes Seil, Büroklammern und Pappe/ Karton (in meinem Fall ist es das Innere von Geschenkpapierrollen). Zum Beschweren habe ich als Abschluss eines jeden Monats- Stranges eine Scheibe aus dem Holz eines Holunderastes angehängt.

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kleines Helferlein

häufig ist mir für das Färben von mehrfarbigen Strängen der Umfang der gelieferten Wollstränge zu klein … da heißt es: umwickeln … nun bin ich zwar im Besitz einer verstellbaren Haspel, die mir auch den gewünschten Umfang liefert, aber das Umwickeln von Strang zu Strang ging bisher nur über den Umweg über das Knäuel. Das hat sich nun geändert, nachdem ich auf diesen Beitrag gestoßen bin. Ein hölzerner Drehteller vom Flohmarkt, Teile eines Topfdeckelständers aus einem bekannten schwedischen Möbelhaus, ein paar Löcher mit der Bohrmaschine … und fertig ist der neue Wollwickelhelfer … kugelgelagert und deshalb extrem leichtgängig …

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selten …

… verläuft ‚mal eine meiner Nordic-Walking-Runden ohne Unterbrechung … ständig fallen mir irgendwelche Dinge ins Auge, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen … ganz besonders schlimm ist es während der Pilzsaison … ich habe es schon fertig gebracht, bewaffnet mit Messer und Rucksack meine Runden im Wald zu drehen … bei dem folgenden Objekt bin ich jedoch lieber nach der Methode „Stelle merken, weiter laufen und später mit dem Auto wieder kommen“ vorgegangen:

Es handelt sich um einen Abschnitt eines Baumstammes mit einem Astloch … und ‚mal ehrlich: so etwas kann man doch nicht liegen lassen, oder?

Ich habe das Stück abgebürstet, alle losen Teile entfernt und es dann trocknen lassen. Weiter will ich damit gar nichts machen … das ist von sich aus einfach nur schön …

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ein Astloch …

…und ein Hühnergott wurden zusammen mit einer Lederschnur zu einem Glücksbringer, den man sich um den Hals hängen kann:

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… ist dieses Exemplar der Familie der „Komischen Vögel“, denn es hat ihn in „südlichere“ Gefilde verschlagen …

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… gibt es auch bei einem bekennenden Weihnachtsmuffel wie ich es bin …

Nach langer Zeit habe ich meinen friesischen Weihnachtsbaum blogIMG_2667.jpgwieder einmal vom Dachboden geholt. Ich hatte ihn mir vor vielen Jahren selbst gebaut aus einer hölzernen Grundplatte, einem senkrechten Vierkantstab und 4 waagerechten Rundhölzern. Der Bogen wird von einer gespaltenen Weidenrute (beim Gärtner gekauft) gebildet und die vier Kerzenhalter sind aus dem Bastelgeschäft.

Der Bogen wird mit Buchsbaum geschmückt und anschließend mit speziellem Firgurengebäck behängt.

Der Newsletter des Nordfriisk Instituut zur friesischen Sprache, Geschichte und Kultur aus dem Dezember 2002 beschreibt den Friesischen Weihnachtsbaum und die Bedeutung der dazu gehörenden Figuren folgendermaßen:

blogIMG_2674.jpgDer kenkenbuum (friesischer Weihnachtsbaum) gehört wohl zu den bekanntesten Eigenheiten der nordfriesischen Kultur und ist vor allem auf den Halligen und Inseln verbreitet gewesen. So wie wir ihn heute kennen, existiert er wohl erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. blogIMG_2672.jpgWahrscheinlich wurde der Bogen des kenkenbuum erst zu diesem Zeitpunkt mit Buchsbaum oder Efeu versehen und mit den vier Kerzen geschmückt. Viel älter ist auf jeden Fall das aus Teig bestehende kenkentjüch oder Popen (die Figuren des Weihnachtsbaumes). Dieses kenkentjüch besteht aus den Figuren Adam und Eva mit einem Baum, einem Schwein, einer Kuh, einem Schaf/Lamm, einem Pferd, einem Hahn, blogIMG_2680.jpgeinem Fisch und dazu noch ein Segelschiff und eine Mühle. Diese Art von Weihnachtsgebäck wird als symbolischer Ersatz für vorchristliche Opfergaben angesehen. Dies könnte auch erklären, warum sich so viele Tierfiguren blogIMG_2679.jpgim kenkenbuum befinden. Das Segelschiff weist auf die jahrhundertelang betriebene Seefahrt und die Mühle auf den Ackerbau hin. Daher könnte man das kenkentjüch auch als Glückssymbole für ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr ansehen. Man kann zwar nicht sagen, dass es den kenkenbuum gibt, aber einige blogIMG_2673.jpgVorgaben sollten doch beachtet werden. So steht am Fuße des Stammes traditionell die Figur von Adam und Eva mit dem Lebensbaum, weil Weihnachten auch das Fest ist, an dem die Tür zum Paradies geöffnet wird. blogIMG_2677.jpgIn der Spitze des kenkenbuum ist der Platz für den Hahn, ähnlich wie er auch seinen Platz auch auf vielen Kirchturmspitzen einnimmt. Die Position der übrigen Figuren ist nicht so stark festgelegt. Häufig sind die Tierfiguren, wie Schwein und blogIMG_2671.jpgFisch, im unteren Bereich angesiedelt, während Mühle und Schiff häufig im oberen Teil zu finden sind. Zum kenkenbuum gehören auch noch Ketten aus Rosinen oder getrockneten Pflaumen und einige Äpfel.

Es gibt hier in Nordfriesland noch ein paar Bäckereien, die zur Weihnachtszeit das Kindjestüüch in den alten überlieferten Formen herstellen. Früher wurden die Figuren mit Rote-Beete-Saft bemalt – heute dürfte dafür eher Lebensmittelfarbe Verwendung finden.

Und so sieht der Baum fertig geschmückt aus (an Stelle der getrockneten Pflaumen habe ich eine Kette aus getrockneten Apfelsinenschalen hinein gehängt):

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