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Posts Tagged ‘knotenfärbung’

… mit 5 Nadeln gleichzeitig zu hantieren … solange sie gerade sind … bei Rundstricknadeln reduziert sich die Anzahl der simultan von mir beherrschbaren Exemplare jedoch drastisch …
habe ich es noch geschafft, für meine pomme de pin toe-up Socken Judys Magic Cast On hinzubekommen, bin ich beim Abketten schier verzweifelt … da die Socken von unten nach oben – also von den Zehen bis zum Bündchen – gestrickt werden, musste eine Abkett- Methode her, bei der der Rand schön dehnbar ist … normales Abketten fiel deshalb schon ‚mal aus … im Internet fand ich viele Vorschläge, einen elastischen Abschluss zu erzeugen … unter anderem auch den tubular bind off … nachdem ich das System durchschaut und den Kampf mit den beiden ständig im Weg hängenden Rundstricknadeln gewonnen hatte, zeigte sich, dass ich irgendeinen Fehler gemacht haben musste, denn das Ganze sah zwar schön aus, war aber nicht so elastisch wie ich es hätte haben wollen … also: zurück auf Null, was sich als nicht so einfach erwies, denn „eben ‚mal schnell“ aufribbeln geht bei dieser Methode nicht … man muss Schlaufe für Schlaufe wieder aufziehen … nun gut: dann also der fake tubular bind off, der mir von der Optik her sogar besser gefiel als der real tubular bind off … inzwischen hatte meine Aufnahmefähigkeit jedoch schon so stark gelitten, dass ich bereits an Schritt 1 scheiterte und keine Lust mehr hatte, mich in das Verfahren hinein zu denken  … schliesslich bin ich beim guten alten sewn casting off von Elizabeth Zimmermann gelandet … das ist zwar auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber für den Anfang schon ganz brauchbar … und vielleicht brauche ich auch einfach nur ein bißchen Übung …

ich habe zwar erst eine Socke fertig, aber ich musste meinen Frust einfach ‚mal loswerden … das Sockengarn ist – wie ihr vielleicht schon bemerkt habt – die Knotenfärbung aus dem vorigen Beitrag …

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verknotet …

… habe ich diesen vorgebeizten Sockenwollstrang (100g) nach einem ersten Färbebad in einem Mix aus Rhododendronbätter- und Irisblütensud, ihn dann in Goldrutenblättersud mit Eisenessigzusatz erhitzt, einen zweiten Knoten gemacht und das Ganze in den gesammelten Resten vom Frühstückskaffee übergefärbt … wie man vielleicht erkennen kann, handelt es sich um eine Spontan-Aktion der Art „was habe ich noch da?“ bzw. „was muss noch weg?“, denn bei den Farbbädern kamen ausschließlich Überbleibsel von früheren Färbeaktionen zum Einsatz … (was wieder einmal beweist: ich kann einfach nichts wegwerfen …)

Ebenso wie die Tie-Dye-Technik, die ursprüglich auf  Stoffen angewendet wurde und mit deren Hilfe Anfang der 70er Jahre  ungezählte T-Shirts modisch aufgepeppt wurden (man nannte das damals fälschlicherweise Batik) gehört diese Färbetechnik zu den sogenannten Reservierungsverfahren, bei denen durch Präparieren bestimmter Bereiche (abbinden, verknoten u.a.) verhindert wird, dass Farbe an diesen Stellen eindringen kann.

Ich habe auch schon Pläne für die Verarbeitung dieses Stranges, aber davon später mehr …

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