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Posts Tagged ‘multicolor’

Beim Sammeln von Schilfblüten bin ich auf zwei Pflanzen gestoßen, die ich noch nicht auf Färbetauglichkeit getestet hatte, die ich aber – weil sie hier reichlich am Feldrand vorhanden sind, durchaus wieder in Erwägung ziehen könnte, wenn ich einen Gelbton brauche. Bei der groben Identifizierung half mir mein Pflanzenbestimmungsbuch, das mich schon seit vielen, vielen Jahren begleitet: Was blüht denn da? (Kosmos-Naturführer)

Es handelt sich um eine Melde- und um eine Knöterichart.

Melde

Knöterich

Und weil mir die Farben gut gefielen, habe ich ein paar Sockenwollstränge partiell damit eingefärbt. Dazu kamen Mädchenauge und Waid, der bei der Überfärbung die Gelbtöne in Grün verwandelte.

Diese und weitere Stränge gibt es demnächst im Shop.

Ach ja … ich war ja eigentlich zum Schilfblütensammeln losgezogen … auch die wurden verwendet und die Färbung mit Waid „abgerundet“:

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… waren die Ergebnisse meiner ersten Waidfärbeaktion in diesem Jahr … ob das daran lag, dass das Frühjahr so kalt war, sich die Sonne erst relativ spät sehen ließ und die Pflanzen somit nicht genügend Farbstoff produziert haben? … jedenfalls hatte ich nun babyblaue Sockenwolle, mit der ich mich so gar nicht anfreunden konnte … da half nur: überfärben … nicht als Ganzes, sondern in Teilen … ich hatte noch bereits benutzte Farbflotten von Krapp, Walnussschalen (die sind einfach unverwüstlich) und Lupinenblättern und -stengeln … und so wurde aus dem babyblauen ein mehrfarbiger Strang:

100g Sockenwolle (75% Merino/ 25% Polyamid, superwash)

das Ergebnis gefällt mir gut: die Farben gehen sanft ineinander über und es sind viele verschiedene Zwischentöne entstanden.

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ich hatte ja schon einmal berichtet, dass ich die Reste meiner Färbeflotten aufhebe und bei passender Gelegenheit verbrauche … meist färbe ich gewaschene und gebeizte Rohwolle darin. Nun hatte sich im Laufe der Zeit ein stattlicher Vorrat angesammelt, der weiter verarbeitet werden musste:

Zu diesem Zweck habe ich die verschiedenen Farben in willkürlicher Reihenfolge und unterschiedlicher Länge versponnen … gerade wie es so kam und ohne auf Farbfamilien, Kontraste oder Harmonien zu achten. Beim Spinnen konnte ich wunderbar den langen Auszug üben und habe festgestellt: gut kardiert ist halb gesponnen …

dieses Garn habe ich dann mit sich selbst verzwirnt … und die ersten 230m sind fertig …

weil es sich um Deichschafwolle handelt, die nicht gerade für ihre Weichheit berühmt ist, ist damit ein Projekt geplant, das nicht in direkten Hautkontakt kommen wird … etwas in dieser Art schwebt mir vor … sobald die Wolle trocken ist, werden die ersten Maschen angeschlagen.

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… wie dieser stürmische Sonntag schreit geradezu nach ein bißchen Wärme und Farbe ….
also habe ich mir meine „Backofenfärbungen“ vorgenommen, ein paar Herbstfarben zusammen gestellt und ein einfädiges Garn mit unregelmäßigen Farbabschnitten gesponnen.


Dieses Garn habe ich mit sich selbst verzwirnt und heraus gekommen ist ein Garn in warmen Farben, das mich an Herbstlaub erinnert.


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