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Posts Tagged ‘pilz’

fette Beute …

… habe ich heute von meinem Streifzug durch den Wald mitgebracht …

6 große Exemplare des Kiefernbraunporlings (Phaeolus Schweinitzii) in einem jungen Stadium konnte ich nach Hause tragen …  zwei von ihnen fand ich – wie erwartet – an derselben Stelle wie im letzten Jahr, die anderen waren Zufallsfunde.
Ich hatte ja bereits im letzten Jahr mit einem einzigen schon älteren Exemplar 500g Wolle färben können … werde also mit meinem heutigen Fund sicher eine ganze Weile auskommen …

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Mein erster Färbeversuch mit Samtfusskremplingen brachte mir zu meiner großen Freude auf handgesponnener Schafwolle kräftige Violetttöne:

Dadurch ermutigt , hatte ich mir vorgenommen, zwei 100g- Stränge gekaufte Merinowolle mit diesen Pilzen zu färben und war sehr enttäuscht, als nur ein schmutziges Oliv-grün dabei heraus kam. Dieses Phänomen beschreibt auch Karin Tegeler in ihrem „Leitfaden zum Färben mit Pilzen“: mal gibt der Pilz ein Violett, mal ein Olivgrün.

Da mir das Oliv-grün zu langweilig war, habe ich die beiden Enden der Stränge durch Zusatz von Eisenwasser, bzw. Pottasche nuanciert:

Mit doppeltem Faden verstrickt wurde daraus ein Schal nach einem Design Norah Gaughan , der mir gut gefällt.


Nur: das Rätsel um den Samtfusskrempling ist noch nicht gelöst …

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… scheint dieser Pilz zu besitzen:

ich gehe davon aus, dass es ein schon älteres Exemplar des Kiefernbraunporlings (Phaeolus schweinitzii) ist. Ich habe mit diesem Pilz wunderschöne Gelb- und Grüntöne erhalten. Die Wolle habe ich noch nicht einmal vorgebeizt, sondern direkt mit Alaun im Farbbad gefärbt und teilweise mit Eisenwasser entwickelt.

Mit dem abgebildeten Exemplar konnte ich fast 500g Wolle färben. Jetzt allerdings ist das Farbbad ausgelaugt Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr an derselben Stelle wieder fündig werde.


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versteckt hinter hohem Gras und Brennesseln entdeckte ich neulich in meinem Garten diese Pilze an einem Baumstumpf:


Die frischen Pilze habe ich mit Regenwasser angesetzt eine Nacht stehen gelassen, am nächsten Tag ausgekocht, über Nacht auskühlen lassen und anschliessend die Färbeaktion mit handgesponnener Schafwolle – vorgebeizt mit Alaunkaltbeize – begonnen.


Die Ergebnisse von links nach rechts:
1) ungefärbte Wolle zum Vergleich
2) nuanciert mit Pottasche
3) nuanciert mit Kupfer
4) Nachfarbe, nuanciert mit Eisen

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… finde ich eher unspektakulär … nichts, was man nicht auch mit anderen Pflanzen erreichen könnte …ich träume ja insgeheim von solchen Farben … obwohl: es ist eigentlich schon erstaunlich, dass die Pilze nach so langer Zeit überhaupt noch einen Farbstoff abgegeben haben.

Angeregt durch diese Seite habe ich mit verschiedenen Vorbeizen gearbeitet …. wenn ich mir jedoch die Ergebnisse ansehe, glaube ich, dass ich mir die ganze Vorbeizerei hätte sparen können und ähnliche Resultate durch einfaches Entwickeln mit Eisen- oder Kupfersulfat im Farbbad erzielt hätte.

von links nach rechts:
1 vorgebeizt mit Alaun-Kaltbeize
2+3 vorgebeizt mit Eisensulfat
4 vorgebeizt mit Eisensulfat im 2.Zug
5 vorgebeizt mit Kupfersulfat
6 ohne Vorbeize

und hier ist die Wolle nach dem Trocknen:

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… habe ich heute einen Korb voller Baumpilze, die ich vor vielen Jahren aufgesammelt hatte, weil ich die Formen so schön fand.


Der Platz für Dekoschalen im Haus ist jedoch begrenzt … und so landeten die Pilze in unserem Geräteschuppen …durch irgendeinen Link kam ich heute wieder auf das Färben von Wolle mit Pilzen, das ich schon lange ausprobieren wollte … gedacht – getan: die Pilze, die teilweise schon pulverisiert waren und von alleine zerbröckelten, habe ich mit einem großem Messer in Stücke zerhackt und in einen alten Topf zum Auskochen geschichtet.


Ich habe keine Ahnung, um welche Pilzart es sich handelt, ich weiß nicht, was am Ende dabei heraus kommen wird … aber: probieren geht über studieren

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