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Posts Tagged ‘recycling’

… mache ich es mir drinnen bunt:

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Aus vielen aussortierten T-Shirts entstand eine Flokati- Duschmatte.

Dazu habe ich die T-Shirts in kurze Streifen geschnitten und diese mit Hilfe eines Knüpfhakens

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in ein extra dafür angefertigtes Grund“gerüst“ eingeknotet. Zunächst wollte ich diesen Gitterstoff, den man zum Teppichknüpfen verwendet, dafür benutzen

 

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aber in Anbetracht der Notwendigkeit, eine Duschmatte auch ‚mal in die Waschmaschine zu stecken, erschien mir das Material zu sperrig und ich hatte meine Zweifel, ob es einen Waschmaschinengang überstehen würde. Deshalb habe ich aus einem noch herum liegenden Baumwollgarn in Topflappenstärke einen eigenen Knüpfuntergrung gehäkelt:

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von der Rückseite sieht die fertig geknüpfte Matte so aus:

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und hier das gute Stück noch einmal von der Vorderseite:

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ich könnte ja ein Rätsel daraus machen,

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aber ich glaube, es ist zu offensichtlich, woraus meine neue Obstschale besteht

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13 alte Holzkleiderbügel haben bei diesem Projekt eine neue Verwendung gefunden. Alle sind gebraucht und aussortiert und in der Familie und der Nachbarschaft gesammelt, deshalb sind sie alle verschieden und haben unterschiedliche Längen. Ich habe sie geschliffen und geölt, Löcher gebohrt und mit Hilfe von 2 Gewindestangen zusammengesetzt.

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Anders als bei meiner Inspirationsquelle  habe ich noch Holzperlen von einem alten Türvorhang als Abstandshalter eingefügt.

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Golden Globe

2011 gewann der Designer Ed Chew die Bright Ideas Lighting Design Competition mit seiner TetraBox Lamp – einem Projekt, das mich sofort faszinierte und mich nicht mehr los ließ, als ich im Internet darauf stieß. Ich habe alle möglichen Informationen über den Bau dieser Kugel zusammen getragen und fand schließlich bei youtube zwei hilfreiche Videos. Zunächst versuchte ich es mit dem Originalmaterial, den Getränkepackungen. Das Material war mir jedoch zu störrisch und so habe ich es schließlich durch Kaffee- Vakuumtüten ersetzt (wie schön, wenn man auf eine umfangreiche Sammlung von Recyclingmaterial zurück greifen kann, nicht wahr?) Da das Material dünner war als im Original, musste ich die Maße der Einzelteile anpassen … und dann begann die Geduldsarbeit:

Die Tüten wurden in Streifen geschnitten, zu Dreiecken zusammen gefaltet, die zu Sechsergruppen verbunden und diese wieder zu Fünfermodulen zusammen gefügt wurden:

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dabei leisteten mir Büroklammern wertvolle Hilfe, denn bei diesem Projekt ist nichts geklebt oder getackert. Nach dem Prinzip des Schluss- Steines in der Baukunst ist die ganze Konstruktion selbsttragend.

Schliesslich hat man zwei Halbkugeln, die dann wiederum mit Verbindungsstreifen zur Kugel zusammen gesetzt werden.

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Ed Chew hat die Lampe als Hängelampe designt … das würde hier im Haus nicht so recht passen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich daraus ein am Boden oder auf einem Sideboard liegendes Lichtobjekt mache, oder ob mir noch ein passendes Gestell dazu einfällt.

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Ich habe nicht mitgezählt, aber über den Daumen gepeilt stecken ungefähr 50 Kaffeetüten in meinem „Golden Globe“.

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JSB- Bolero

es war einmal ein altes Jersey- Spann- Bettlaken, das seine beste Zeit bereits hinter sich hatte und auf das eigentlich nur noch die Altkleidersammlung wartete … aber wie heißt es doch so schön: jeder verdient eine zweite Chance … also griff ich zur Schere, schnitt das Laken nach dem Zick- Zack- Verfahren in schmale Streifen und wickelte daraus ein Riesenknäuel …
… aus dem Laken waren ca. 300g Jersey- Bändchengarn geworden und nun galt es, ein geeignetes Strickprojekt dafür zu finden … nach ausgedehnter Suche im Internet stieß ich bei Ravelry auf den Cloud Bolero von Ysolda Teague (mittlerweile wurde die kostenlose Anleitung überarbeitet und durch die Kaufanleitung „Liesl“ ersetzt). Mit 8er Nadeln wurde in relativ kurzer Zeit aus dem ehemaligen Bettlaken ein tragbarer Grobstrick- Bolero.
Die Anleitung für den Bolero ist zwar nur in Textform geschrieben, aber genial gemacht: von Abschnitt zu Abschnitt wird man aufgefordert, das entstehende Strickstück anzuprobieren ( das ist möglich, weil von oben nach unten gestrickt wird) und je nachdem, ob es schon groß genug ist oder noch nicht, wird man zu einer passenden Stelle in der Anleitung weitergeführt … der Bolero wird dadurch sozusagen nach Maß gestrickt.

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Bei einer Kollegin hatte ich neulich eine Tasche in Form eines Messengerbags gesehen, die sie für viel Geld erworben hatte und die mir ausgesprochen gut gefiel. Ich durfte das gute Stück ausgiebig untersuchen (dafür vielen Dank, Iris) und schnell war mir klar: diese Tasche ist in der traditionellen Technik des rug hooking entstanden. Bei der Suche nach geeignetem Material bin ich dann auf alte Strumpfhosen gestoßen (jetzt lacht nicht …  ich benutze die eigentlich, um Färbeflotten zu filtern … ). Zusammen mit Resten einer alten Lederjacke und dem Stoff einer aufgetrennten Hose als Innenfutter entstand meine Version … in Form, Design und Farbgebung völlig anders als das Vorbild … aber ich kann es nicht leugnen: ich bin schon ein bißchen stolz drauf:

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…sieht die Welt gleich ganz anders aus … und selbst die unfotografierbare Tasche wird etwas zugänglicher:

Die Tasche ist gehäkelt (ja, ich habe es schon wieder getan …) und ein echtes Recycling- Projekt, denn als Material habe ich Bänder von alten Musikcassetten benutzt, die ich – der besseren Haltbarkeit wegen – auf dem Spinnrad miteinander verzwirnt habe.

Auf diese Weise war es möglich, dass Milva und Benjamin Blümchen aufeinander treffen ;o) … wenn man ganz ganz leise ist, kann man … aber ich schweife ab …

Zunächst wollte ich das Futter aus schwarzem Satin nähen, aber es zeigte sich sehr bald, dass die Tasche ein Innenleben brauchte, das ihr mehr „Stand“ verleiht, also habe ich mich entschieden, es aus festem Baumwollgarn, das von einem alten Pullover stammt, zu häkeln. Als Verschluss habe ich einen alten Reißverschluss eingenäht, an dessen Zipper die Schlaufe für das Handgelenk mit einem Schlüsselring befestigt ist.

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… war ich von diesen Taschen, die aus Kartoffelchipstüten hergestellt wurden … ich war der Meinung, die Taschen seien aus einzelnen Streifen gewebt und habe viel herum probiert, kam aber zu keiner Lösung … so rutschte das Projekt auf meiner „will- ich – unbedingt- einmal- machen“- Liste ganz nach unten … bis ich durch einen Zufall auf diese Seite gestoßen bin, auf der das Verfahren ausführlich mit Bildern beschrieben wird …. nun gab es kein Halten mehr … da ich weder Bonbons noch Chips in größeren Mengen zu mir nehmen wollte, entschied ich mich beim Ausgangsmaterial für Einkaufstaschen eines Modelabels, bei denen mir die Farben gut gefielen … da ich selber nicht genug dieser Taschen zur Verfügung hatte, haben mich die ganze Nachbarschaft und weitere Bekannte beim Sammeln unterstützt … so habe ich dann fleißig zugeschnitten, gefaltet, zusammengesteckt und -genäht …

… und kann nun ganz stolz meine ‚trash to treasure‘- Tasche präsentieren:

Sie ist ca. 22x 17cm groß und wird mit einem Reißverschluss geschlossen:

Für den Henkel habe ich durchsichtigen Aquarienschlauch in kurze Abschnitte zerteilt, diese mit kleinen Stückchen meiner Plastiktüten ausgekleidet und abwechselnd mit Holzperlen (die in ihrem früheren Leben Teil eines Türvorhanges waren) auf eine Schnur gefädelt.

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