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Posts Tagged ‘sockenwolle’

Beim Sammeln von Schilfblüten bin ich auf zwei Pflanzen gestoßen, die ich noch nicht auf Färbetauglichkeit getestet hatte, die ich aber – weil sie hier reichlich am Feldrand vorhanden sind, durchaus wieder in Erwägung ziehen könnte, wenn ich einen Gelbton brauche. Bei der groben Identifizierung half mir mein Pflanzenbestimmungsbuch, das mich schon seit vielen, vielen Jahren begleitet: Was blüht denn da? (Kosmos-Naturführer)

Es handelt sich um eine Melde- und um eine Knöterichart.

Melde

Knöterich

Und weil mir die Farben gut gefielen, habe ich ein paar Sockenwollstränge partiell damit eingefärbt. Dazu kamen Mädchenauge und Waid, der bei der Überfärbung die Gelbtöne in Grün verwandelte.

Diese und weitere Stränge gibt es demnächst im Shop.

Ach ja … ich war ja eigentlich zum Schilfblütensammeln losgezogen … auch die wurden verwendet und die Färbung mit Waid „abgerundet“:

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gerade neu eingestellt im Shop:

verschiedene mit Pflanzen gefärbte Sockenwollstränge – multicolor und semisolid

sowo-04-14

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…eignet sich diese Pflanze:

es handelt sich um Topinambur (Helianthus tuberosus) und der eßbare Teil sind diese unterirdischen Knollen:

Rezepte gibt es u.a. HIER

Wenn man diese Pflanze einmal im Garten hat, dann wird man sie nicht wieder los. Da sie sehr groß wird und reichlich Blattmasse produziert, kam ich auf die Idee, die Blätter auf ihre Färbetauglichkeit zu testen:

Auf Alaunbeize ergibt sich ein wunderschönes sattes Gelb, das mit Eisenessigwasser zu Grün wird, mit Kupferessigwasser ins Bräunliche geht.

Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich gleich einen Strang Sockenwolle damit gefärbt habe. Zur Abrundung habe ich einen Teil des Stranges mit einem Sud aus  den Blättern meines Walnussbaums eingefärbt.

Erhältlich ist der Strang HIER

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… gibt es HIER

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… waren die Ergebnisse meiner ersten Waidfärbeaktion in diesem Jahr … ob das daran lag, dass das Frühjahr so kalt war, sich die Sonne erst relativ spät sehen ließ und die Pflanzen somit nicht genügend Farbstoff produziert haben? … jedenfalls hatte ich nun babyblaue Sockenwolle, mit der ich mich so gar nicht anfreunden konnte … da half nur: überfärben … nicht als Ganzes, sondern in Teilen … ich hatte noch bereits benutzte Farbflotten von Krapp, Walnussschalen (die sind einfach unverwüstlich) und Lupinenblättern und -stengeln … und so wurde aus dem babyblauen ein mehrfarbiger Strang:

100g Sockenwolle (75% Merino/ 25% Polyamid, superwash)

das Ergebnis gefällt mir gut: die Farben gehen sanft ineinander über und es sind viele verschiedene Zwischentöne entstanden.

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nachdem ich neulich angefangen hatte, das erste Mal die von mir pflanzengefärbte Sockenwolle zu verstricken und von dem Ergebnis ganz angetan war, habe ich weiter auf diesem Gebiet experimentiert und verschiedene Tauchfärbungen durchgeführt:

in der oberen Reihe: die Weiterentwicklung der enttäuschenden Eukalyptusfärbungen … darunter eine Färbung auf der Basis von Rhabarberblättern … und die Farben des Knäuels links entstanden aus Rhabarber- und Goldrutenblättern …
Sockenwolle 75% Merino, 25% Polyamid superwash
LL 210m/50g
Nadelstärke 2 – 2,5

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