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Kleine Spinnerei

Ihr kennt das ja schon von mir: etwas wegwerfen, das man noch für irgendein Projekt verwenden könnte? … nur äußerst  ungern. Und so hatte ich noch von diesem Schal viele kurze pflanzengefärbte Reste übrig:

SAMSUNG CAMERA PICTURES Zur Verwendung dieser Reste spukte mir schon länger eine Idee im Kopf herum.

Heute nun habe ich mir mein einfädiges Konengarn vorgenommen und es zunächst 4fädig verzwirnt.

Dieses Garn wiederum habe ich dann in umgekehrter Richtung mit sich selbst verzwirnt. Während des Verzwirnens habe ich immer ein buntes Reststückchen mitlaufen lassen. Um den Drall wieder heraus zu nehmen habe ich dann dieses Garn erneut in umgekehrter Richtung mit sich selbst verzwirnt.

Verstrickt mit 5er-Nadeln sieht das Ganze so aus:

Zugegeben, die Angelegenheit ist ziemlich aufwändig, aber wie gesagt: nur eine kleine Spinnerei ;o)

Und: JA, die vorstehenden Garnenden sind beabsichtigt.

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ich übe …

irgendwann wird nur „geradeaus“ spinnen langweilig … deswegen ist dieses Buch bei mir eingezogen:

und jetzt bin ich fleißig am Üben ;o)

artyarn

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vielleicht liest hier ja auch die/der eine oder andere aus dem Norden Deutschlands mit … nein, der Norden hört NICHT bei Hamburg auf … dahinter geht’s noch weiter …

Ich gehöre einem kleinen Spinnkreis in Nordfriesland an, deren Mitglieder sich einmal monatlich privat treffen. Einige von uns haben im Januar am Spinntreffen in Schinkelhütten (bei Kiel) teilgenommen. Das hat uns gut gefallen und nun haben wir uns vorgenommen, Spinner und Spinnerinnen in den Norden zu locken.

spinntreffen

Alle weiteren Informationen sind aus der Einladung zu entnehmen: spinntreffen-nf

Natürlich beantworte ich auch gerne weitere Fragen dazu.

Wir freuen uns sich auf rege Beteiligung.

 

Edit: Leider wird das geplante Spinntreffen nicht stattfinden. Es sind zu wenig Anmeldungen gekommen. Offenbar war der Termin in den Sommerferien unglücklich gewählt, weil viele verreist sind. Wir werden im nächsten Jahr einen neuen Versuch unternehmen.

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nein, das ist NICHT der aktuelle Wetterbericht ;o) , sondern die Beschreibung, wie aus meinen solargefärbten Kammzügen vom Sommer 2010

ein Tuch/ Schal nach der Anleitung Rainbow Stairs von Alpenrose wurde:

zunächst einmal habe ich die Wolle (Blue Face Leicester) mit meinen Handkarden kardiert und versucht, durch Mischen möglichst sanfte Übergänge zu schaffen. Dass das nicht ganz gelungen war, zeigte sich später beim Verstricken.

danach habe ich die einzelnen Farbpartien halbiert, mit jeder Hälfte in gleicher Reihenfolge je ein Singlegarn gesponnen, die ich dann miteinander verzwirnt habe.

Dann verschwand das Regenbogengarn zunächst einmal in meinem Wollvorrat, weil mir irgendwie das passende Projekt dafür fehlte. Das änderte sich in dem Moment, als ich auf oben erwähnte Anleitung stieß.
Ich habe das Garn ausgewogen (ca. 110g) und etwa bis zur Hälfte der Menge die Zunahmen gestrickt, bis das Tuch wieder schmaler werden sollte. Bei dem Muster kann man allerdings von der Zunahmen- zur Abnahmenhälfte immer nur nach 36 Reihen wechseln, weil sonst die Rechnung nicht aufgeht … ich wollte natürlich so viel wie möglich aus der vorhandenen Menge herausholen und möglichst wenig übrig behalten. Im ersten Versuch ging meine Kalkulation nicht auf, es fehlen am Ende einige Zentimeter des Tuches. Mein Versuch, durch abwechselndes Einstricken eines andersfarbigen Garnes den Restfaden zu strecken, war nicht überzeugend … das Indigoblau stach zu sehr aus der Farbpalette heraus …

hinzu kam, dass mir der Übergang von grün zu gelb nicht gelungen war … an vielen Stellen waren die Übergänge ganz sanft und fließend, dieser Übergang war viel zu abrupt … ich hätte mich nur ständig geärgert, wenn ich das Tuch so gelassen hätte, also habe ich geribbelt … mehr als die Hälfte des Tuches …
Ich hatte keinerlei grüne oder gelbe Fasern mehr, die ich noch hätte vermischen können, nur noch einen kleinen Rest grün in einem Farbton ungefähr dazwischen, den ich schnell zu einem kleinen „Verlängerungsknäuel“ versponnen habe …

die Mischung der Farben erfolgte dann durch abwechselndes Verstricken der schon vorhandenen Farben und dem neuen Knäuel. Das ist natürlich nicht unsichtbar und bildet einen deutlichen Bruch … auf der einen Seite mehr …

als auf der anderen Seite

aber ich finde, gerade dieser Bruch macht das Tuch interessant.

Das Tuch ist (vor dem Waschen) 160cm lang und an der breitesten Stelle 28cm breit …
gestrickt mit Nadelstärke 4

und das ist der Rest vom Garn:

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… kommt diese Weste aus … das kommt mir sehr entgegen, denn ich stricke zwar gerne, aber das Zusammennähen ist für mich immer nur ein notwendiges Übel …

Die Weste wird von oben nach unten in Hin- und Rückreihen gestrickt, als Grundlage habe ich diese Anleitung für den Shalom Cardigan genommen, habe allerdings mehr Maschen angeschlagen, die Passe um einen Ring erweitert und statt einem drei Knopflöcher eingearbeitet.

Für das Garn habe ich Gotlandwolle aus einer Quelle ganz in meiner Nähe versponnen und verzwirnt.

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ich hatte ja schon einmal berichtet, dass ich die Reste meiner Färbeflotten aufhebe und bei passender Gelegenheit verbrauche … meist färbe ich gewaschene und gebeizte Rohwolle darin. Nun hatte sich im Laufe der Zeit ein stattlicher Vorrat angesammelt, der weiter verarbeitet werden musste:

Zu diesem Zweck habe ich die verschiedenen Farben in willkürlicher Reihenfolge und unterschiedlicher Länge versponnen … gerade wie es so kam und ohne auf Farbfamilien, Kontraste oder Harmonien zu achten. Beim Spinnen konnte ich wunderbar den langen Auszug üben und habe festgestellt: gut kardiert ist halb gesponnen …

dieses Garn habe ich dann mit sich selbst verzwirnt … und die ersten 230m sind fertig …

weil es sich um Deichschafwolle handelt, die nicht gerade für ihre Weichheit berühmt ist, ist damit ein Projekt geplant, das nicht in direkten Hautkontakt kommen wird … etwas in dieser Art schwebt mir vor … sobald die Wolle trocken ist, werden die ersten Maschen angeschlagen.

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… wie dieser stürmische Sonntag schreit geradezu nach ein bißchen Wärme und Farbe ….
also habe ich mir meine „Backofenfärbungen“ vorgenommen, ein paar Herbstfarben zusammen gestellt und ein einfädiges Garn mit unregelmäßigen Farbabschnitten gesponnen.


Dieses Garn habe ich mit sich selbst verzwirnt und heraus gekommen ist ein Garn in warmen Farben, das mich an Herbstlaub erinnert.


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