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mit dem Original hat meine pflanzengefärbte Merinojacke nur noch die Art der Konstruktion gemeinsam: top- down gestrickt mit eingesetzten, rund gestrickten Ärmeln … also ohne Nähte in einem Stück gearbeitet …

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Der maritim angehauchte Pullover Driftwood (freie englische Anleitung von Isabell Kramer via ravelry oder hier erhältlich) wurde zu einer Jacke in warmen Herbstfarben. Die Grundfarbe ist eine Walnussblätterfärbung, die farbigen Streifen sind u.a. mit Krapp, Indigo und Schilfblüten erzielt. Es sind sowohl Solar- als auch Überfärbungen dabei.

Und weil ich mich so an den Farben freuen kann, gibt es noch ein paar Bilder:

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Falls es schon jemandem aufgefallen ist: die Ärmel haben (beabsichtigt) eine unterschiedliche Farbfolge.

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die Zeit ist nicht mehr weit, in der man etwas Wärmendes am Hals sehr zu schätzen weiß … ich habe schon ‚mal vorgesorgt und einen Halswärmer aus Resten von pflanzengefärbter Merinowolle gestrickt. Ein einfacher Schlauch – 150 Maschen in Runden gestrickt mit Nadelstärke Nr.3 – es wird glatt rechts gestrickt – das Muster entsteht durch abgehobene Maschen (beschrieben in dieser Anleitung bei ravelry.com) – unterbrochen werden die bunten Abschnitte durch links gestrickte Rippen.
Die linke Seite sieht anders aus als die rechte, beide Seiten sind jedoch vorzeigbar, so dass das Stück mal von der einen, mal von der anderen Seite getragen werden kann.

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nein, das ist NICHT der aktuelle Wetterbericht ;o) , sondern die Beschreibung, wie aus meinen solargefärbten Kammzügen vom Sommer 2010

ein Tuch/ Schal nach der Anleitung Rainbow Stairs von Alpenrose wurde:

zunächst einmal habe ich die Wolle (Blue Face Leicester) mit meinen Handkarden kardiert und versucht, durch Mischen möglichst sanfte Übergänge zu schaffen. Dass das nicht ganz gelungen war, zeigte sich später beim Verstricken.

danach habe ich die einzelnen Farbpartien halbiert, mit jeder Hälfte in gleicher Reihenfolge je ein Singlegarn gesponnen, die ich dann miteinander verzwirnt habe.

Dann verschwand das Regenbogengarn zunächst einmal in meinem Wollvorrat, weil mir irgendwie das passende Projekt dafür fehlte. Das änderte sich in dem Moment, als ich auf oben erwähnte Anleitung stieß.
Ich habe das Garn ausgewogen (ca. 110g) und etwa bis zur Hälfte der Menge die Zunahmen gestrickt, bis das Tuch wieder schmaler werden sollte. Bei dem Muster kann man allerdings von der Zunahmen- zur Abnahmenhälfte immer nur nach 36 Reihen wechseln, weil sonst die Rechnung nicht aufgeht … ich wollte natürlich so viel wie möglich aus der vorhandenen Menge herausholen und möglichst wenig übrig behalten. Im ersten Versuch ging meine Kalkulation nicht auf, es fehlen am Ende einige Zentimeter des Tuches. Mein Versuch, durch abwechselndes Einstricken eines andersfarbigen Garnes den Restfaden zu strecken, war nicht überzeugend … das Indigoblau stach zu sehr aus der Farbpalette heraus …

hinzu kam, dass mir der Übergang von grün zu gelb nicht gelungen war … an vielen Stellen waren die Übergänge ganz sanft und fließend, dieser Übergang war viel zu abrupt … ich hätte mich nur ständig geärgert, wenn ich das Tuch so gelassen hätte, also habe ich geribbelt … mehr als die Hälfte des Tuches …
Ich hatte keinerlei grüne oder gelbe Fasern mehr, die ich noch hätte vermischen können, nur noch einen kleinen Rest grün in einem Farbton ungefähr dazwischen, den ich schnell zu einem kleinen „Verlängerungsknäuel“ versponnen habe …

die Mischung der Farben erfolgte dann durch abwechselndes Verstricken der schon vorhandenen Farben und dem neuen Knäuel. Das ist natürlich nicht unsichtbar und bildet einen deutlichen Bruch … auf der einen Seite mehr …

als auf der anderen Seite

aber ich finde, gerade dieser Bruch macht das Tuch interessant.

Das Tuch ist (vor dem Waschen) 160cm lang und an der breitesten Stelle 28cm breit …
gestrickt mit Nadelstärke 4

und das ist der Rest vom Garn:

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ich stricke gerade ….

… an diesem Teil ;o)

Hat jemand eine Idee, was das ist ??????

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… wird irgendwann auch ‚mal fertig ….

Im September letzten Jahres begonnen, konnte ich heute die letzten Fäden meiner Lizard Ridge Decke vernähen. Hier und hier hatte ich über die Anfänge berichtet.

Die Decke wurde in drei Streifen gestrickt, damit das Projekt überhaupt zu bewältigen war. Mit dem Matratzenstich habe ich die Streifen aneinander genäht und schließlich rundherum einen Rand aus festen Maschen gehäkelt. Die endgültige Größe nach dem Waschen beträgt jetzt 175cm x 130cm. Ich habe die Decke nicht gewogen, aber sie ist ganz schön schwer…

Die Farben der Decke sind alle aus einheimischen Pflanzen entstanden, die Grundfarbe setzt sich aus den unterschiedlichsten Gelbtönen zusammen … dabei habe ich die einzelnen Abschnitte immer so lange gestrickt, bis das Knäuel aufgebraucht war. Unterbrochen werden die gelben Flächen durch die „Wellen“ in Grün- und Brauntönen.

Als nächstes gibt’s erst ‚mal wieder ein kleineres Projekt ;o)

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kennt ihr das auch: ihr habt ein Garn herumliegen, das euch gut gefällt … alles was fehlt, ist das passende Projekt dazu? So ging es mir mit ca. 40g pflanzengefärbter Wolle, für die ich einfach nicht die geeignete Verwendung fand. Dann stieß ich auf Annis und wusste: das ist es …

Das Anschlagen von 363 Maschen erschien mir zunächst ziemlich abschreckend, zudem war es zwingend erforderlich, die Maschen seeeeeehr locker anzuschlagen, damit sich später ein Zackenrand ausbilden kann. Glücklicherweise fand ich eine Videoanleitung für einen Anschlag mit Hilfe einer Häkelnadel … und damit klappte es wirklich wunderbar:

Der zweite Punkt, der mich fast in den Wahnsinn getrieben hat, waren die „nupps“ … ich habe mich irgendwie durchgewurstelt, bis dann schließlich dank dieses Videos plötzlich alles ganz einfach war :

Auch abgekettet habe ich mit Hilfe einer Häkelnadel, dadurch ist der Rand schön locker geworden und rollt sich auf.
Das Tuch hat dadurch, dass ich ein sehr dünnes Garn verwendet habe, natürlich nicht die Originalmaße … es ist kein Schultertuch, sondern ein kleines Halstuch geworden …

freie Anleitung: Annis
Material: 90% Merino, 8% Baumwolle, 2% Seacell
LL: 968m/100g
Verbrauch: 20g
Nadelstärke: 3

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… sind warme Handschuhe unverzichtbar …

diese halten doppelt warm, denn es steckt ein zweiter Handschuh im Handschuh:

ich habe mir jede Masche hart erkämpft und gefühlte 3 Jahre dafür gebraucht ;o)

Anleitung „Fiddlehead Mittens“ bei Hello Yarn
gestrickt mit Nadelstärke 3 und Sockenwolle (mit Pilzen gefärbt)

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